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Zauberstab

HZ 02

Der „Kaiserliche Zauberstab“ als Dank vom Generalintendanten der königlich-preußischen Theater und kaiserlichen Kammerherren, Graf von Hülsen-Haeseler

Der Künstler Conradi

Der russische Zauberkünstler Emil Kio

„Das Große Hokuspokus“ von Gisela und Dietmar Winkler:

„Ich hatte immer geglaubt, dass sich Zauberkünstler ihre Tricks selbst ausdenken. Aber nun stellte sich heraus, dass es Geschäfte gibt, wo man fertige Zauberkunststücke anbietet…..    ….. beeinflusst von Ben-Ali wandte ich mich an Horster und erwarb bei ihm meinen ersten …. Zauberapparat: Dem Kasten waren Zeichnungen mit der Beschreibung des Tricks beigelegt.  …..Um den Umgang mit ihm zu lernen, trat ich in die „Akademie“ ein. Eine derartige Lehranstalt gab es wirklich, sie befand sich in den hinteren Räumen eben dieses Geschäfts von Horster.  …. Auch mein Kollege, der Zauberer Alli-Wad hat ein Diplom der Akademie und hat seine ersten Apparate bei Horster gekauft.“

Der russische Zauberer Emil Kio, Emil Teodorowitsch Hirschfeld-Renard, bezog „von der renommierten Zauberfirma Conradi-Horster seine Apparate und lernte dort die ersten Tricks“.

Das mysteriöse Kubusspiel

„Simsalabim – die Welt der Magie“ von Sabine Thomas Ziegler:

„Eine der bekanntesten Erfindungen Horsters ist das Mysteriöse Kubusspiel, ein Kunststück, das auch heute noch von vielen Künstlern gezeigt wird.
Auf einem Tisch stehen zwei Säulen aus je sechs Würfeln, die jeweils von eins bis sechs durchnummeriert sind. Der Künstler zeigt die Würfel einzeln vor. Eine der Säulen wird mit einer leeren Säule bedeckt.. Die Reihenfolge der anderen Säulen wird verändert, die Zahlen laufen nun von sechs bis eins. Nachdem die Röhre abgenommen wird, zeigt sich, dass auch die zweite Säule sich entsprechend der ersten verändert hat.

Im Laufe des Kunststücks wandern die Würfel in der Röhre geheimnisvoll hin und her. Sogar die Zuschauer können die Reihenfolge der Würfe frei bestimmen – die zweite Säule passt sich immer an“.